Fettpolster an Hüfte und Po sind vielleicht nicht schön, gefährlicher für unsere Gesundheit ist jedoch ein dicker, auch nicht schöner Bauch. In unserem Körper gibt es zwei Arten von Fettgewebe. Das subkutane, also unter der Haut gelegene Fett ist von außen zum Beispiel an Po und Hüfte sichtbar. Es ist ein ziemlich passives Gewebe, das hauptsächlich als Energiespeicher für schlechte Zeiten dient und uns warm hält. 

Das viszerale Fett bildet sich in der Bauchhöhle rund um die Organe. Zuviel davon steigert das Risiko für Bluthochdruck und Diabetes mellitus, was in Herzinfarkt und Schlaganfall münden kann. Um herauszufinden, wie es mit dem eigenen Körper aussieht, ist der berühmte Body-Mass-Index, kurz BMI, ungeeignet, da er nicht die Verteilung des Körperfetts berücksichtigt. Menschen mit Normalgewicht, die jedoch einen großen Bauchumfang haben, sind also trotz ihres BMI-Werts <25 gefährdet. Eine einfache Methode ist das Messen mit einem Maßband: Liegt der Taillenumfang beim Mann über 102cm und bei der Frau über 88cm, hat das Bauchfett ein kritisches Ausmaß erreicht. 

Die gute Nachricht: Wenn der Körper Energie braucht, baut er als erstes sein Viszeralfett ab. Sport, eine ausgewogene, nicht zu kalorienreiche Ernährung und vor allem möglichst viel Bewegung im Alltag lassen die Pfunde schmelzen. Hat man 100 Gramm Viszeralfett verbraucht, ist die Taille schon rund einen Zentimeter schlanker und man selbst ein Stück gesünder.

publiziert im Fuerteventura Magazin HOY